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Krankheiten, Probleme

Häutungsprobleme
Bei Häutungsproblemen handelt es sich nicht zwingend um eine Krankheit. Bartagamen stoßen die Haut nicht in einem Stück, sondern in Fetzen ab. Oftmals dauert es einige Tage, bis auch die Schwanzspitze oder die Zehen komplett gehäutet sind. Mögliche Ursachen für eine schlechte Häutung: Zu niedrige Luftfeuchtigkeit oder Vitamin A-Mangel. Außerdem sollte immer eine kleine Wasserschüssel mit frischem Wasser zur Verfügung stehen, damit die Agamen bei Bedarf baden können. Denn das hilft ihnen sehr bei Häutungsproblemen.

Kalzium und D3 Mangel
Gerade bei jungen Agamen ist es wichtig das diese eine ausreichende Kalzium und Vitamin D3 Versorgung haben. Dies benötigen die Tiere für ihren Stoffwechsel und für ein gesundes Knochenwachstum. Bekommt das Tier diese Vitamine nicht ausreichend beginnt das Tier an zu zittern, Anfangs meist nur mit den Hinterfüssen später dann auch mit dem gesamten Körper da das Tier den Bedarf durch die Knochen ausgleicht. Verhindern kann man dies durch eine Gesunde Ernährung mit dunklem Gemüse das dass benötigte Kalzium enthält. Außerdem ist eine UV Röhre mit D3 Anteil erforderlich. Bestrahlen Sie das Tier außerdem einmal die Woche mit einer Ultra Vitalux Lampe von Osram. Achten sie auf ausreichen Abstand zum Tier um es bei der Bestrahlung nicht zu verbrennen.


Lähmung
Dies kann passieren wenn das Tier zu großes Lebendfutter frist. Dies kann auf die hintere Gehirnhälfte Druck ausüben. Dadurch kann es dazu kommen das dass Tier die Beine nachzieht oder sich im schlimmsten Fall so gut wie gar nicht mehr bewegen kann. Deshalb sollten sie kein Lebendfutter verfüttern was größer als der Kopf des Tieres ist.

Legenot
Legenot kann auftreten bei einem zu kleinen Terrarium dann findet das Weibchen keine geeignete Ablage für Ihre Eier. Am besten ist es, sie helfen dem Tier dabei in dem sie eine Stelle des Terrariums leicht anfeuchten und schon eine Art Höhle vorgraben. In den meisten Fällen hilft dies. Achten sie auch darauf das ihr Weibchen nicht von anderen Tieren im Terrarium gestört wird, oftmals kann es auch durch Stress zur Legenot kommen. Dann sollten sie das Tier in einem gesonderten Terrarium bis zur Eiablage halten. Gehen sie davon aus das ihr Tier unter Legenot leidet sollten sie sofort einen Tierarzt aufsuchen da dies für das Tier und die Eier in den meisten Fällen tödlich endet.


 
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